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Rauhnächte

Rauhnächte Anleitung und Rituale -- Und warum nähen in dieser Zeit nicht erlaubt ist

Es gibt tatsächlich eine Zeit im Jahr, in der das Nähen quasi nicht erlaubt ist und sogar Unglück bringen soll. Es handelt sich dabei um die Zeit der Rauhnächte. Sie beginnen in den meisten Gebieten in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. In anderen werden sie bereits mit der Wintersonnenwende am 21. Dezember eingeleitet. Eine Rauhnacht geht immer von Mitternacht bis Mitternacht und ist somit ein ganzer Tag. Es gibt unglaublich viele Erzählungen, alten Volksglauben und Regeln für diese Zeit. Seit Jahrtausenden, bereits bei den Germanen und Kelten, werden die Rauhnächte gefeiert. Sie sind die besondere „Zeit zwischen den Jahren“, denn hier treffen das Mondjahr und das Sonnenjahr aufeinander. Ein Mondjahr hat 354 Tage und orientiert sich am Lauf des Mondes und ein Sonnenjahr hat, wie du bereits weißt, 365 Tage. Die Differenz hier sind genau 11 Tage und 12 Nächte, die Rauhnächte.

Unsere Vorfahren glaubten, dass in dieser Zeit die Tore zu anderen Dimensionen weit offen stehen. Man glaubte, dass in dieser Periode das Schicksal neu gesponnen wird und hoffte positiven Einfluss darauf nehmen zu können. Außerdem hoffte man Zeichen für das kommende Jahr zu erhalten. Denn jede Rauhnacht steht für einen Monat im kommenden Jahr, die erste für den Januar, die zweite für den Februar, die dritte für den März usw. So wurde den Träumen während dieser Nächte eine besondere Bedeutung gegeben, man orakelte und praktiziert spirituelle Rituale. Außerdem half man sich gegenseitig in der dunkelsten Zeit des Jahres und hatte Hoffnung, da das Licht nun jeden Tag wieder kraftvoller wird. Denn die Wintersonnenwende am 21. Dezember ist die dunkelste Nacht des Jahres und seit diesem Zeitpunkt, fangen die Tage langsam an wieder länger zu werden. Da unsere Vorfahren sehr Natur verbunden waren, war dies für sie eine heilige Zeit. Der alte Volksglaube besagt auch, dass in dieser Zeit Wotan mit seinem Gefolge oder in anderen Gebieten die Percht auf die Erde kommt, um verlorene Seelen einzusammeln. Die guten wurden belohnt, die schlechten bestraft.

Natürlich müssen wir dem alten Volksglauben keinen Glauben schenken. In diesem Artikel möchte ich dir aber ein paar Inspirationen geben mit konkreter Rauhnächte Anleitung geben, wie du auch heute noch diese wunderschöne Zeit des Jahres, die so geheimnisvoll ist, für dich nutzen kannst.

Rauhnächte Anleitung -- Eine paar schöne Ideen

Unser neues Projekt ist eine wunderschöne Rauhnächte Anleitung und Kurs „Von Wundern umgeben“. In ihm bekommst du für jede Rauhnacht eine kraftvolle Meditation, ein wunderschönes Tagesvideo und eine inspirierende Tagesaufgabe. Außerdem warten darin spannende Bonusse auf dich. Er soll dich dabei unterstützen, dich mehr mit deinem Herz zu verbinden und dieses Jahr in Liebe gehen zu lassen und voller Kraft und Freude in dein Neues zu starten. Jede Rauhnacht hat darin ein eigenes Thema und wir haben darauf geachtet, besonders kraftvolle Themen zusammenzustellen. Hier stelle ich dir alle Themen, für jede Rauhnacht genau vor und zeige dir, wie du sie für dich nutzen kannst. Den Kurs findest du hier

Die erste Rauhnacht ist der 25. Dezember. Sie steht im Thema Selbstliebe. Hier eignet sich eine wunderschöne Selbstliebe Meditation und du kannst dir die folgenden Fragen stellen: Wo bin ich noch zu kritisch mit mir? Wo darf ich mir noch mehr Liebe schenken? Wie kann ich mir heute etwas Gutes tun?

Die zweite Rauhnacht ist der 26. Dezember. Sie befasst sich mit dem Thema loslassen. Du kannst auch hier wieder eine schöne Loslass-Meditation machen. In unserem Kurs machen wir an diesem Tag ein tiefgehendes Loslass-Ritual plus Meditation. Auch das Loslass-Ritual weiter unten auf dieser Seite eignet sich dafür. Fragen die du dir Stellen kannst sind: Was möchte ich nicht mehr in meinem Leben? Woran halte ich noch fest, was nicht gut für mich ist? Wie kann ich am besten loslassen? Wie kann ich mich im Loslass-Prozess liebevoll unterstützen?

Die dritte Rauhnacht ist der 27. Dezember. Wir widmen sie der Kraft, die in dir steckt und wie du sie aktivieren kannst. Diese Rauhnacht steht für den März im kommenden Jahr, indem die Natur ihre Kraft zeigt. Alles sprießt und beginnt zu blühen. Die Erde wird durchbrochen. Auch du trägst einen sehr kraftvollen Teil in dir, mit dem du dich heute verbinden darfst. Fragen, die du dir hier stellen darfst sind: Wo schränke ich mich selbst noch zu sehr ein? In welchem Lebensbereich stehe ich nicht voll in meiner Kraft? Wie kann ich das ändern? Was sind die ersten Schritte dafür?

Die vierte Rauhnacht ist der 28. Dezember. Das Thema hier ist die Verbindung zu deiner inneren Welt. An diesem Tag darfst du dich bewusst selbst beobachten und dir Fragen stellen wie: Was geht gerade in mir vor? Was fühle ich? Was denke ich? Ich bin nicht meine Gedanken, wie kann ich mich darum noch besser von ihnen distanzieren?

Die fünfte Rauhnacht ist der 29. Dezember. In unserem Kurs machst du an diesem Tag eine wunderschöne Meditation, um deine Herzensvision für das neue Jahr zu erhalten. Was du selbst tun kannst ist, dass du in dein Herz hinein hörst und dich fragst: Wenn alles möglich ist, wie wünsche ich mir mein Leben? Wer ist bei mir? Was mache ich? Wo lebe ich?

Die sechste Rauhnacht ist der 30. Dezember. Sie befasst sich mit den Wundern, die uns umgeben, die wir leider oft für viel zu selbstverständlich sehen. Fragen, die du dir stellen kannst sind: Welche Wunder umgeben mich? Wie kann ich diese Wunder noch bewusster wahrnehmen?

Die siebte Rauhnacht ist der 31. Dezember. Diese Rauhnacht befasst sich mit der Fülle in deinem Leben. Feire an diesem Tag die Fülle in deinem Leben und Fragen die dir helfen können sind: Was ist für mich Fülle? Was gibt mir ein Gefühl von Fülle in meinem Leben? Wie kann ich diese Fülle noch mehr wahrnehmen?

Die achte Rauhnacht ist der 1. Januar. Der Neujahrstag befasst sich mit deinem eigenen, einzigartigen Weg. Auch hier eignet sich eine Meditation und Fragen, die du dir stellen kannst sind: Was macht mich aus? Was sind meine Stärken? Was bereitet mir Freude? Welchen Weg möchte ich gehen? Gibt es noch Dinge, die mich davon abhalten? Wenn ja, warum? Wie kann ich den ersten Schritt gehen?

Die neunte Rauhnacht ist der 2. Januar. Diese Rauhnacht befasst sich mit einer Quelle von positiven Emotionen, die du in dir trägst. In unserem Kurs machen wir dazu eine wunderschöne Meditation, in der du lernst, wie du diese Quelle immer aktivieren kannst. Es eignet sich darum auch hier eine Meditation. Und Fragen die du dir zu dieser rauhnacht stellen kannst sind: Wo suche ich mein Glück noch im Außen? Welche positiven Gefühle suche ich noch im Außen? Wie kann ich sie mir selbst geben?

Die zehnte Rauhnacht ist der 3. Januar. Sie befasst sich mit dem Thema Kraft der Manifestation. An diesem Tag kannst du sehr gut manifestieren. Fragen die du dir stellen kannst sind: Weiß ich wie manifestieren funktioniert? Welchen Wunsch würde ich gerne manifestieren?

Die elfte Rauhnacht ist der 4. Januar. Sie befasst sich mit deiner inneren Weisheit. Im Kurs lernst du eine Technik, wie du deine Intuition enorm stärken kannst und Antworten auf deine Lebensfragen erhalten kannst. Selbst kannst du dir an diesem Tag Fragen stellen, wie: Wann folge ich meiner Intuition? Wann nicht? Wie kann ich den Unterschied noch besser spühren? Was sind Anzeichen dafür, dass ich meinem Verstand folge? Was sind Anzeichen, dass es meine innere Stimme ist? Welche Situationen in meinem Leben haben mir den Unterschied aufgezeigt?

Die zwölfte Rauhnacht ist der 5. Januar. Diese Rauhnacht widmet sich dem Thema Dankbarkeit. Dankbarkeit ist eine der wichtigsten Emotionen und sie kann direkten Einfluss auf die Steigerung deines Wohlbefindens nehmen. Fragen, die du dir an diesem Tag stellen darfst sind: Wofür bin ich dankbar in meinem Leben? Wie kann ich diese Dankbarkeit noch öfter spüren?

Rauhnächte Rituale und Anleitung 2020/2021 - Bedeutung, Räuchern, Traumtagebuch, Wünsche-Ritual uvm.

Rauhnächte Rituale für diese besondere Zeit

Eine Rauhnächte Anleitung wäre nichts ohne die wunderschönen Rituale in dieser Zeit. Bereits unsere Vorfahren praktizierten unglaublich viele davon während dieser Tage im Jahr. Besonders Feuerrituale waren von Bedeutung, da man das zurückkehrende Licht unterstützen wollte. Es wurde aber auch versucht einen Blick in die Zukunft zu werfen und man orakelte darum oder goss Blei. Da hier auch für uns heute ein Jahr endet und ein Neues beginnt, ist es eine wundervolle Zeit, um wunderschöne Rituale zu praktizieren und das alte Jahr gehen zu lassen, um positiv in ein Neues zu starten.

Rauhnächte räuchern -- Eine kleine Anleitung

Rauhnächte räuchern

Eines der bekanntesten Feuerrituale während der Rauhnächte ist das Räuchern. Eine Erklärung für das Wort Rauhnächte, könnte vom Wort „Rauhchnähte“ stammen, da in dieser Zeit des Jahres viel geräuchert wurde. Man räucherte damals, um Haus und Hof zu schützen und um Krankheitserreger abzutöten. Auch heute wird das Räuchern wieder populärer und die Rauhnächte sind eine wundervolle Zeit, um es zu praktizieren. Du kannst z.B. dein zu Hause räuchern und hier eine Intention für dich setzen. Eine schöne Intention ist, dass nur Harmonie und Liebe in diesem Haus ist. Und mit dieser Intention entzündest du erst eine Kerze, um das Rituale einzuleiten, dann dein Räucherwerk und du beginnst damit durch dein Haus oder deine Wohnung zu gehen. Fenster sollte geöffnet sein, damit alles hinausgeleitet werden kann, was nicht mehr bleiben soll. Du solltest auch versuchen in offenen Schränken, Schubladen und in den Ecken zu räuchern. Solltest du die Ecke nicht erreichen können, einfach hineinfecheln. Am Ende kannst du noch von unten nach oben dein Räucherwerk um dich herumschwenken oder den Rauch fecheln, um deine Aura zu reinigen.

Du kannst mit verschiedenen Utensilien räuchern. Die einfachste Form ist ein Räucherstäbchen, was allerdings nicht soviel Rauch erzeugt. Es gibt vorgefertigte Kräuterbündel, die sich sehr gut zum Räuchern eignen, wenn du sie mit einem feuerfesten Untergrund verwendest, da hier Funkenflug entstehen kann. Oder aber du machst es richtig professionell mit einer Schale und Räucherkohle. Dafür benötigst du die folgenden Utensilien:

  • Eine feuerfeste Schale, idealerweise mit Griff
  • Räuchersand
  • Räucherkohle
  • Evt. eine Zange
  • Eine Feder oder Papier zum Fecheln
  • Kräuter, Harze oder vorgefertigtes Räucherwerk

Du gießt dafür ein bisschen Räucherwerk in deine feuerfeste Schale und entzündest deine Kohle. Dafür kannst du eine Zange verwenden, wenn du das möchtest. Danach legst du die brennende Kohle auf den Sand und wartest kurz, bis sie richtig entfacht ist. Jetzt gibst du von deinem Räucherwerk darauf. Die Rauchentwicklung wird dadurch angenehm stark und verströmt wunderbare Düfte. Jetzt kannst du damit anfangen, durch dein Haus zu gehen und den Rauch mit einer Feder oder einem Stück Papier überall zu verteilen. Als Räucherwerk gibt es bereits vorgefertigte Mischungen zu kaufen, auch für die Rauhnächte. Oder du wählst eigene Harze oder Kräuter aus. Früher räucherte man vor Allem mit heimischen Kräutern und Harzen, wie Fichtenharz oder Schafgarbe. Besonders reinigend wirken übrigens weißer Salbei, Lavendel oder Weihrauch. Ein paar getrocknete Rosenblätter dazu ergeben die perfekte Mischung für Liebe und Harmonie.

Das Rauhnächte Wünsche Ritual

Rauhnächte 13 Wünsche Ritual Anleitung - Für deine Rauhnächte 2020/21

Eine wunderschönes Ritual für jede Rauhnacht ist das 13-Wünsche-Ritual. Bei ihm schreibst du 13 Wünsche für das kommende Jahr auf kleine Zettel. Die Forlulierung sollte unbedingt positiv sein und so, als ob der Wunsch bereits wahr geworden ist. Also nicht „Ich bin nicht mehr unsportlich“, sondern “ Ich bin sportlich und fit“. Wichtig ist dabei außerdem, dass du nicht mehr sehen kannst, welcher Wunsch, auf welchem Zettel steht. Am besten legst du deine Wünsche danach in eine Schachtel oder in ein Gefäß. Zu jeder Rauhnacht ziehst du einen deiner Wünsche und verbrennst ihn so, dass du nicht sehen kannst, welcher Wunsch gerade verbrannt wird. Der 13. Wunsch, der am 6. Januar übrig bleibt, ist der Wunsch, den du dir im neuen Jahr selbst erfüllen darfst. Es ist jedes Jahr eine spannende Sache, welcher Wunsch da übrig bleibt. Ein paar kleine Tipps dazu:

  • Versuche bereits beim Aufschreiben deiner Wünsche, positive Energie in die Zettel mit hineinzugeben
  • Verbrenne deinen Wunsch am besten im Freien oder am geöffneten Fenster, an einem Ort, an dem du dich gut fühlst
  • Solltest du dir etwas wünschen, was andere Menschen betrifft, sei dir darüber bewusst, dass du nicht für sie verantwortlich bist und jeder seinen eigenen Weg geht

Rauhnächte Träume und ihre Bedeutung

Wie bereits erwähnt, kommt den Träumen in den Rauhnächten eine besondere Bedeutung zu. Unsere Vorfahren glaubten, dass sie hier Zeichen für den kommenden Monat im kommenden Jahr erhalten konnten. Darum ist es ein schönes Ritual, ein Traumtagebuch zu führen. Du kannst dafür etwas zu schreiben oder ein Büchlein neben dein Bett legen und an jedem Morgen aufschreiben, was du in der Nacht geträumt hast. Achte hierbei besonders auf die Emotionen in deinem Traum und schreibe diese auf. Daraus kannst du Themen fürs kommende Jahr ableiten, wie „mehr für mich einstehen“ oder „dem Problem ins Auge sehen“. Du brauchst dir dabei keine Sorgen wegen negativer Träume oder Zeichen zu machen. In der Traumdeutung haben vermeintlich negative Träume oft keine negative Bedeutung. Außerdem verarbeitet dein Unterbewusstsein und heilt und möchte dich vielleicht nur auf ein bestimmtes Thema hinweisen, was du selbst noch weiter heilen darfst.

Das alte Jahr gehen lassen mit einem Loslass-Ritual

Du kannst diese Zeit des Jahres auch perfekt dafür nutzen, altes gehen zu lassen. Vor allem die ersten Rauhnächte oder die Wintersonnenwende am 21. Dezember eignen sich wunderbar dafür. Ein schönes Ritual ist hier zum Beispiel, alles, was du nicht mehr in deinem Leben möchtest, auf einen Zettel zu schreiben und ihn mit einer Meditation zu verbrennen. Solltest du auch räuchern, kannst du deinen Zettel auch auf die brennende Räucherkohle legen und hierauf verbrennen. Räucherwerk, das hierbei unterstützend wirkt sind beispielsweise Fichtenharz oder Rosmarin. Beim verbrennen ist es sinnvoll eine feste Intention zu setzen, all diese Dinge jetzt loszulassen. Außerdem ist es schön, wenn du dir bereits für das Aufschreiben von diesen Dingen ein bisschen Zeit einplanst und wirklich überlegst, was möchte ich eigentlich in meinem Leben loslassen oder ändern. Es ist ein idealer Zeitpunkt dafür, diese Dinge für dich herauszufinden und positive Veränderungen dadurch zu bewirken.

Richte dich auf ein neues Jahr aus

Im Gegenteil zum Loslassen, eignet sich diese Zeit auch wunderbar dafür, dir einmal zu überlegen, was möchte ich eigentlich Neues in meinem Leben. Wie möchte ich mein Leben im neuen Jahr gestalten? Auch hier für kannst du dir wunderbar Zeit nehmen und dir Gedanken zu diesen Fragen machen. Am besten schreibst du diese Dinge auf. Wenn du möchtest, kannst du danach ein Visionboard kreieren oder ein Visionjournal, in dem du genau festhälst, was deine Ziele im kommenden Jahr sind. Ich mache immer ein Visionjournal, weil ich es einfacher überall hin mitnehmen kann. Du benötigst dafür nur ein Journal und kannst es dann selbst gestalten. Ich klebe Bilder von meinen Zielen hinein, schreibe positive Affirmationen auf oder Texte, die mir helfen, fokussiert und optimistisch zu bleiben.

Rauhnacht orakeln wie in früheren Zeiten

Wie bereits weiter oben erwähnt, wurde diese Zeit schon immer für das Orakeln genutzt. Auch du kannst verschiedene Orakeltechniken während dieser Zeit für dich nutzen. Ich ziehe beispielsweise sehr gerne jeden Tag eine Karte und schreibe mir die Bedeutung hiervon für den jeweiligen Monat im kommenden Jahr auf. Es ist sehr spannend im Nachhinein, wie die Aussagen zutreffen. Außerdem können die jeweiligen Botschaften im neuen Jahr natürlich unterstützend wirken.

Meditationen während dieser Zeit

Rauhnächte Meditation für deine Wünsche beim 13 Wünsche Ritual 2020/21 Rauhnacht Anleitung

Natürlich eignet sich diese Zeit im Jahr auch sehr gut dazu, jeden Tag eine kleine Meditation zu machen. Auch alle vorgestellten Rituale hier auf dieser Seite können wunderbar mit einer kleinen Meditation kombiniert werden. Wie diese Meditation hier, die wir für das 13-Wünsche-Ritual kreiert haben.

Und warum ist nähen in dieser Zeit nicht erlaubt?

Ich hoffe sehr, dass dir diese Rauhnächte Anleitung in diesem Jahr helfen konnte. Hier möchte ich jetzt noch das Rätsel lüften, warum nähen während der Rauhnächte nicht erlaubt ist. Der alte Volksglaube gibt unglaublich viele Regeln für diese Zeit vor. Selbst die Menschen in der Generation unserer Großeltern fanden es noch wichtig, diese Regeln zu befolgen. Hier sind einige davon:

  • Man sollte alle noch ungeklärten Angelegenheiten vor dem Beginn dieser Zeit geklärt haben
  • Man sollte geliehene Gegenstände zurückgegeben haben und zurückerhalten haben
  • Man darf keine wesentlichen Arbeiten erledigen, sondern sollte ruhen
  • Wer in dieser Zeit Türen im Haus zu laut schließt oder gar knallt, muss im neuen Jahr mit Unheil rechnen
  • Alle Räder müssen in dieser Zeit still stehen, auch Spinnräder

Nähen war in früheren Zeiten eine wesentliche Tätigkeit, die als Arbeit angesehen wurde und darum darf sie, laut altem Volksglauben, während dieser Zeit nicht praktiziert werden, da dies Unglück bringt. Der Mensch sollte wirklich ruhen. Außerdem glaubte man, dass das Schicksal in dieser Periode neu gesponnen wird. Und zwar wirklich an Spinnrädern. Dies ist der Grund, dass alle anderen Räder in dieser Zeit stillstehen sollten, auch die mit dem Nähen verbundenen Spinnräder. Und leider hat auch unsere geliebte Nähmaschine eine Spule, die sich dreht. Aber wir müssen uns ja nicht an alles halten, was der Volksglaube besagt 😉

Ich wünsche dir wunderschöne Rauhnächte in diesem Jahr!

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