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Die Sperrnächte – Anleitung und Rituale für die magische Zeit der Dunkelnächte

Auf meinem Blog hast du vielleicht bereits meinen Artikel über die bekannten Rauhnächte gelesen und warum nähen in dieser Zeit nicht erlaubt ist. In diesem Artikel möchte ich dir die weniger bekannten, aber ebenfalls magischen Sperrnächte vorstellen. Du findest hier wunderschöne Inspirationen für Rituale und Ideen dazu, wie du diese Zeit für dich am besten nutzen kannst.

Hier findest du eine wunderschöne Online Begleitung für die Sperrnächte mit wunderschönen Meditationen, magischen Audioaufnahmen und kraftvollen Journaling-Aufgaben

Was sind die Sperrnächte und wann beginnen sie?

Die Sperrnächte sind die dunkelsten Tage des Jahres und sie werden auch Dunkelnächte genannt. Am 21. Dezember haben wir mit der Wintersonnenwende einen ganz besonderen, energetisch äußerst machtvollen Wendepunkt im Jahreskreis. Die Wintersonnenwende ist die längste Nacht des Jahres und mit ihr kommt ein großer Wander, denn ab dem Augenblick, an dem die Sonne den südlichsten Wendekreis erreicht hat, werden die Tage wieder länger und das Licht kehrt langsam zurück.

Sperrnächte Dunkelnächte 2022 - Anleitung für eine mystische Zeit

Hier gehts zur Reise durch die Sperrnächte

Bei den Sperrnächten handelt es sich um die 12 Nächte vor der Wintersonnenwende. Es gibt verschiedene Überlieferungen dazu, ab wann sie beginnen. In den meisten Überlieferungen starten sie aber mit dem 8. Dezember und gehen bis zum 20. Dezember. Für unsere Vorfahren war die Wintersonnenwende ein wichtiges Ereignis. Sie waren sehr naturverbunden und besonders Sonne und Mond hatten eine elementare Bedeutung. Aus diesem Grund hatten auch die Tage vor der Wende eine besondere Gewichtung.   

Überlieferungen zufolge stammt der Name Sperrnächte davon, dass in dieser Zeit die Arbeit endete und Haus und Hof winterfest gemacht wurden. Alle Gerätschaften und alles, was man nicht mehr benötigte, wurde “weggesperrt”. Man bereitete sich auf den nun kommenden Winter vor und auf die besondere Zeit zwischen den Jahren.

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Die spirituelle Bedeutung der Dunkelnächte

Wie bereits gesagt, handelt es sich bei den Sperrnächten um die Zeit vor der der Wintersonnenwende. Diese hat bei der spirituellen Bedeutung der Dunkelnächte eine zentrale Bedeutung. Sie ist ein mächtiger, energetischer Wendepunkt, mit dem das Licht spirituell betrachtet neu geboren wird. Wir haben hier einen ganz besonderen Moment der Wiedergeburt im Jahreskreis, ein Neuanfang. Die dunklen Tage und Nächte davor kündigen diesen Neubeginn bereits an und sie eignen sich besonders gut dazu, Rückschau zu halten und loszulassen. Energetisch gesehen unterstützt uns die Dunkelheit dabei in die Stille zu gehen, zu reflektieren, Erkenntnisse zu erhalten, unsere Schatten anzusehen und alles loszulassen, was wir vielleicht nicht mitnehmen möchten in den neuen Sonnenzyklus. Durch reflektieren und loslassen schaffen wir einen Raum für Neues in unserem Leben. Die Wintersonnenwende symbolisiert den Anbruch des Neuen.

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Was ist der Unterschied zwischen den Rauhnächten und den Sperrnächten?

Zunächst einmal sind die Rauhnächte wesentlich bekannter als die Sperrnächte und es gibt weit mehr Überlieferungen dazu. Die Rauhnächte sind die Zeit nach der Wintersonnenwende. Auch bei ihnen gibt es verschiedene Theorien dazu, ab wann sie beginnen. Die meist verbreitete Meinung ist, dass sie mit dem 25. Dezember beginnen und am 6. Januar enden. Während der Rauhnächte liegt der Fokus vor allen Dingen auf dem kommenden Jahr. Unsere Vorfahren glaubten, dass in dieser besonderen Zeit die Tore zu anderen Dimensionen weit offen stehen und dass man Zeichen und Botschaften für das neue Jahr erhalten kann. Die Rauhnächte eignen sich dadurch besonders gut dafür, Neues zu manifestieren und kreieren, Herzenswünsche auszusenden und Botschaften für den weiteren Lebensweg zu erhalten. Der Tradition zufolge steht jede Rauhnacht für einen neuen Monat im kommenden Jahr. Die erste Rauhnacht für Januar, die zweite für Februar, usw. Man glaubte, dass man in den Träumen Botschaften und Informationen zu den jeweiligen Monaten erhalten konnte und man hoffte, positiven Einfluss auf das Schicksal nehmen zu können.

Die Sperrnächte sind noch weniger bekannt als die Rauhnächte und es gibt bis jetzt weit weniger Überlieferungen dazu. Da sie die dunkler werdende Zeit vor der Wintersonnenwende darstellen, kann man sie als Gegenstück zu den Rauhnächten sehen. Die Zeit wird hier zur Rückschau und zum Loslassen genutzt. Man blickt auf das letzte Jahr zurück und reflektiert. Was durfte ich in diesem Jahr lernen? Wofür bin ich dankbar? Was möchte ich loslassen und nicht mitnehmen in mein neues Jahr? Wenn du die Rauhnächte zelebrierst, sind die Sperrnächte somit ein wundervolles Pendant dazu. Denn  in ihnen kannst du den Raum für das Neue schaffen, das du in deinen Rauhnächten kreieren möchtest. Ein Brauch, der in den letzten Jahren bekannt geworden ist, besagt, dass jede Sperrnacht für einen Monat des letzten Jahres steht. Die erste Sperrnacht für den Januar, die zweite für den Februar, usw. Wenn du möchtest, kannst du jeden einzelnen Monat rückblickend reflektieren. Dies ist aber kein Muss.

Prinzipiell kann man sagen, dass die Sperrnächte eine schöne Vorbereitung für die Rauhnächte sind. Wenn du sie dafür nutzt zu reflektieren und Altes gehen zu lassen, kannst du dich während der Rauhnächte voll und ganz auf das Kreieren und Manifestieren deiner Herzenswünsche konzentrieren. Hier findest du eine wunderschöne Anleitung für deine Rauhnächte

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Anleitung und Rituale für deine Sperrnächte

Um deine Sperrnächte zu zelebrieren, kannst du dir eine wunderschöne Anleitung selbst zusammenstellen aus den Ritualen, die ich dir im Folgenden vorstelle. Vielleicht ist aber auch unsere Sperrnächte Online Anleitung interessant für dich. Darin begleiten dich wunderschöne Meditationen, die dir dabei helfen loszulassen, tiefgreifende Erkenntnisse zu erhalten und einen magischen Raum für das Neue zu schaffen. Du machst tiefgehende Feuer-Rituale und inspirierende Audioaufnahmen begleiten dich durch diese Zeit. In deinem Sperrnächte Journal helfen dir kraftvolle Journaling Aufgaben dabei zu reflektieren und Klarheit über dich und deine Herzenswünsche zu erhalten. Hier findest du mehr Informationen dazu

Das Jahresrückblick Ritual

Wie bereits oben erwähnt, kannst du deine Sperrnächte dazu nutzen, dein letztes Jahr Monat für Monat zu reflektieren und gehen zu lassen. Vielleicht fallen dir dabei noch unbearbeitete Themen auf, die dich noch immer belasten oder du erinnerst dich an etwas, was dich ganz besonders dankbar macht. Die erste Sperrnacht steht dabei, wie bereits oben geschrieben, für den Januar, die zweite für den Februar, usw. Um die einzelnen Monate reflektieren zu können, kannst du z.B. alte Chatverläufe aus dieser Zeit lesen oder dir die Fotos aus diesen Monaten ansehen. Ein kleines Ritual dabei ist, dass du jeden Tag eine Sache auf einen Zettel schreibst, die du aus dem jeweiligen Monat noch gehen lassen möchtest. Am 20. Dezember, dem letzten Sperrtag oder am Tag der Wintersonnenwende, dem 21. Dezember, kannst du dann alle diese Zettel verbrennen und damit quasi alles aufgeschriebene loslassen.

Ein wunderschönes Loslass Ritual 

Ein wunderschönes Loslass-Ritual, das ich regelmäßig praktiziere und was natürlich auch sehr gut zu den Sperrnächten passt, ist, dass du alles, was du bewusst gehen lassen möchtest, auf ein Blatt Papier schreibst und es anschließend verbrennst. Besonders kraftvoll ist dies, wenn du dabei eine bewusste Intention setzt, all diese Dinge loszulassen und das Ritual vielleicht sogar noch mit einer Loslass-Meditation verbindest. 

Vergebungsrituale während der Sperrnächte

Neben dem Loslassen, eignen sich die Sperrnächte natürlich auch sehr gut dafür, ein Vergebungsritual zu praktizieren. Du kannst dir dafür alle Menschen, denen du noch nicht vergeben hast oder die Menschen, von denen du Vergebung erhalten möchtest, auf ein Blatt Papier schreiben. Du kannst auch Dinge darauf schreiben, die du dir selbst noch nicht vergeben kannst. Nimm dir die Zeit, auch deine Gedanken und Gefühle zu der jeweiligen Person oder Situation mit aufzuschreiben. Im Anschluss daran, kannst du wieder eine kraftvolle Intention setzen, zu vergeben und loszulassen und das Papier an eines der vier Elemente übergeben. Du kannst es der Erde übergeben und vergraben, dem Feuer, indem du es auch verbrennst, du kannst es mit dem Wind davon fliegen lassen oder als Schiffchen auf dem Wasser davonsegeln. Allein das Schreiben und das Formulieren deiner Gedanken und Gefühle kann dabei sehr heilsam sein.

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Räuchern und Feuer-Rituale

In der dunkelsten Zeit des Jahres sind natürlich Feuer-Rituale eine wunderschöne Idee. Du kannst jeden Tag eine Kerze bewusst anzünden, um Licht in die Dunkelheit zu bringen. Während der Rauhnächte räucherten unsere Vorfahren Haus und Hof. Gerade um loszulassen ist ein Räucherritual auch während der Sperrnächte eine wunderschöne Idee. Du kannst in deinem zu Hause räuchern und es von alten Energien reinigen oder dich und deine Aura. Natürlich kannst du auch beim Räuchern ein kleines Loslass-Ritual praktizieren und alles in den Rauch geben, was du gehen lassen möchtest. Du kannst ganz einfach mit Räucherstäbchen räuchern, mit weißem Salbei oder Palo Santo. Es gibt aber auch wunderschöne Räuchermischungen, die man bereits vorgemischt kaufen kann.  

Meditation in den Dunkelnächten

Du kannst die Sperrnächte dafür nutzen, zu entschleunigen und Zeit für dich zu nehmen. Meditation eignet sich dafür sehr gut. In der Stille und in der Dunkelheit können in diesen besonderen Nächten Antworten zu dir kommen. Meditation kann dir dabei helfen zu reflektieren und zu sehen, was dir dein Unterbewusstsein zeigen möchte, was du noch loslassen darfst. Und natürlich eignet sich Meditation auch sehr gut zum Loslassen. Ich kombiniere meine Loslass-Rituale immer mit einer Meditation.

Nähen während der Dunkelnächte

Während der Rauhnächte ist Nähen nach traditioneller Ansicht nicht erlaubt. In dieser besonderen Zeit sollten alle Räder stillstehen, damit die Schicksalsweberinnen an ihren Spinnrädern das Schicksal spinnen können. In den Sperrnächten ist dies anders. Hier gibt es keine Regel, die besagt, dass nicht genäht werden darf. Und gerade in der Adventszeit gibt es wunderschöne Näh-Ideen, die du an den langen Winterabenden nähen kannst. Wenn du ganz speziell etwas für die Sperrnächte nähen möchtest, ist ein Kräutersäckchen eine schöne Idee oder ein kleines Täschchen für deine kommenden Rauhnächte

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